Sonntag, 18. Juli 2010

Tag 4: Von Sta.Maria nach St. Catarina di Valfurva

Nach dem mehr als perfekten Frühstück bei den Wanningers fällt es natürlich allen schwer, aufs Rad zu steigen und in Tritt zu kommen. Erst einmal werden das Schaltauge von Lutz Stumpjumper und der schlappe Fox Luftdämpfer von Carl´s Storck instandgesetzt. Der Sterne koch steht dabei mit Rat und Tat zur Seite.




Dann geht es schliesslich doch los, statt über den Umbrail wählen wir die Alternative über das Val Mora. Hier bewegen wir uns über mehrere Stunden im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Italien. Das hier oben die Grenze verläuft, wird uns schnell klar. Das Gelände ist karg und hochalpin. Wir sind für Stunden mitten in dieser am Schluss unwirtlichen Umgebung. Nach einer mehrstündigen Fahrt durch diese imposante Bergwelt, erreichen wir den nächsten Pass. Den Passo Val Mora. Dieser Pass stellt gleichzeitig die Grenze von Schweiz nach Italien dar. Doch die Fahrt durch diese Alpen-Kulisse geht weiter – scheint nicht aufzuhören. Auf mehr als 30 Kilometer bewegen wir uns auf einer Höhe von über 1.900 Meter.



Ohne wesentliche Steigungen und ohne Höhe zu verlieren. Klare Luft, Ausblicke auf wunderschöne Landschaften und das alles mit unserem Mountainbike auf Schotterwegen in Richtung Bormio. Die Stimmung in der Gruppe steigt von Meter zu Meter. Vorbei am Lago di San Giacomo di Fraele, einem riesigen Stausee mit ebenso beeindruckend hoher Staumauer, fahren wir weiter zu zwei alten Wehrtürmen am Ausgang dieses Hochtals nach Bormio. Unterwegs stärken wir uns am Ende der Seen in einem Ristorante zwischen einem Rudel Touareg-Testern von VW bei einer Portion Pasta.



Unterwegs treffen wir Martin Zimmerli, der eine Reisereportage für das Schweizer COOP-Magazin schreibt und uns bzw. die anwesenden Kühe fotografiert.



Auf der Abfahrt Sturz Dietmar



Anstrengende Auffahrt von Bormio nach St. Caterina. Kleiner Junge begleitet mich vom Zentrum zum Hotel.

Teures Bier im Hotel von Deborah Compagnoni, 8 Euro für ein kleines Pils 0,2l, wir verlassen das Lokal fluchtartig!

Italiener zum Essen, Eis zum Nachtisch, Kupfi, Carl und Dietmar nehmen noch ein Gute-Nacht-Bier, dann in die Federn.

Am nächsten Morgen steht der Gavia an.

Die technischen Daten der 4. Etappe:

• Fahrstrecke: 65,15 km
• Fahrstrecke kumuliert: 266,44 km
• Fahrzeit: 5:13:00 h
• Durchschnitt: 64,9 km/h
• Vmax: 50,5 km/h
• Höhenmeter:
• Höhenmeter kumliert:

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